Archive for the ‘Fototechnik’ Category

Fotografieren mit Stativ

03 Okt

Es gab eine Zeit, da brauchten Fotografen für jede einzelne Aufnahme ein Stativ, da erstens die Kamera so schwer war und zweitens die Belichtungszeit so lang war, dass kein Mensch das Gerät so lange hätte ruhig halten können. Also musste das Stativ benutzt werden, um nicht verwackelte, klare Fotos bekommen zu können. Versteinert blickten die zu porträtierenden Menschen in die Linse und harrten tapfer aus, bis es endlich hieß, das Foto ist „im Kasten“.

Heute benutzt man Stative nur noch, wenn der automatisierte Bildausgleich für ein bewegtes Motiv nicht mehr ausreicht. Die modernen Digitalkameras verfügen über Wasserwaagen und andere Funktionen, die ein gerades Fotografieren ermöglichen. Noch dazu hat sich die Belichtungsdauer für ein Foto so sehr verkürzt, dass eigentlich jede Momentaufnahme funktioniert, es sei denn, man fängt zum Beispiel Impressionen aus einem fahrenden Auto heraus ein. Manchmal versuchen Fotokünstler, durch ein künstliches Verlängern der Beleuchtungsdauer Bewegung in Fotos einzufangen. Ein sehr berühmtes Beispiel ist das Wandern des Mondes am Nachthimmel. Hier ist das Stativ natürlich unverzichtbar, denn wer will schon eine ganze Nacht lang die Kamera in den Himmel halten?

Nicht einmal für das alt bekannte Gruppenfoto muss man heute noch ein Stativ verwenden. Auch dieses wird ein voller Erfolg, wenn die Gruppe sich nicht verweigert. Jeder Laie kann fotografieren, wenn nicht gerade einzelne Personen sich zur Seite drehen, die Augen zu haben oder einfach dumm gucken. Hier liegt aber die Schuld natürlich nicht am Fotografen allein. An den meisten Kameras ist unten ein kleines Gewinde vorhanden, um im Zweifelsfall mit einem Stativ arbeiten zu können. Dieser genormte Schraubverschluss macht den universellen Einsatz verschiedenster Stative zum Kinderspiel.

 
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Pocket Kamera oder lieber eine Spiegelreflex?

28 Sep

Eine digitale Spiegelreflex Kamera ist ein Gerät, auf dessen Besitzer manche andere neidisch sind. Allerdings ist auch zu sagen, dass die meisten ihren Neid schnell unter Kontrolle bekommen, weil sie genau wissen, dass für die Zwecke, für die sie einen Fotoapparat benutzen, die Spiegelreflex deutlich zu hoch technisiert ist. Für den normalen Fotografen, der ab und an ein Urlaubsfoto oder einen Schnappschuss auf einer Party machen möchte, reicht die Pocket Kamera nämlich durchaus aus. Wer ein bequemes Menü und einige Belichtungsmodi ausnutzen möchte, hat die Möglichkeit, auch bei einer Pocket Cam in den höheren Preisbereich vorzudringen. Einsteigermodelle finden sich schon ab 50 Euro, aber selbstverständlich können für eine handliche Digitalkamera auch mehrere hundert Euro auf dem Kassenzettel stehen.

Jeder Fotograf muss sich gut überlegen, wie intensiv er das Gerät nutzt und welche Bilder er machen möchte. Lebenslagen, in denen man viel fotografiert, sind zum Beispiel die ersten Jahre im Leben eines Kindes. Auch hier ist man allerdings mit der guten Pocket Kamera besser bedient, als mit einer Spiegelreflex, denn um diese wirklich nutzen zu können, braucht es einiges Know How. Man drückt nicht einfach den Auslöser, sondern muss Einstellungen vornehmen, die ohne die erforderliche Kenntnis allerdings nicht oder nur per Zufall zuwege gebracht werden können. Zoom und Schärfeeinstellungen sind mit dem einfachen Menü der Digitalkamera im Taschenformat viel leichter anzuwenden. Für sehr viele Hobby Fotografen ist die DLSR also weitaus zu sehr mit technischen Belangen behaftet und daher eine Anschaffung, die nicht sein muss. Eine vernünftige Pocket Kamera mit einer vernünftigen Bildauflösung und einem guten Zoom bringt den einzelnen da wohl viel weiter.

 
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